Checkliste Aquariumeinrichtung


Richtigen Standort auswählen

Fischgesellschaft zusammenstellen und danach
Becken, Typ und Größe festlegen.

Becken säubern und auf Dichtigkeit prüfen.

Soll das Aquarium auf eine kalte Platte (z. B.Marmor) gestellt werden, so ist eine
Styroporplatte von 1 cm Dicke oder eine dicke Filzplatte unter das Becken zu legen.

Bei Verwendung einer Heizmatte wird diese unter das Becken auf die Styroporplatte
gelegt. Ein Kabelheizer wird mit speziellen Halterungen immer auf der Bodenscheibe befestigt.

Bei Verwendung eines Bodengrundfilters wird dieser vor Einbringen des Bodengrundes
installiert. Für Pflanzenbecken ist ein Bodenfilter allerdings nicht ratsam

Kies waschen

Untere Kiesschicht mit Bodengrunddünger vermengen.

Sauberen Kies darüber schichten

Becken zur Hälfte mit Wasser füllen. Damit der Bodengrund dabei nicht aufgewühlt wird,
legt man ein größeres Blatt dickes Papier darüber oder stellt einen Teller auf den
Bodengrund, Geschickte Aquarianer lassen den Wasserstrahl aus dem Schlauch oder dem
Eimer in die hohle Hand fließen.

Heizer bzw. Regelheizer anbringen, sofern keine Heizmatte oder Kabelheizer verwendet
werden. Der Regelheizer wird in einer hinteren Ecke des Beckens mit den Saugnäpfen
angedrückt, jedoch noch nicht mit der Steckdose verbunden.

Bei Verwendung eines Bodenflächenheizers (z. B. Heizmatte) wird zusätzlich ein
Thermostat benötigt, und dieser je nach Bauweise innen oder außen an der Scheibe
angebracht. Der Bodenheizer wird an die Thermostate angekoppelt und kann bereits
jetzt an das Netz angeschlossen werden. Einige Temperaturregler besitzen einen
Temperaturfühler, der ins Wasser gesteckt und dort mittels eines kleinen Haftsaugers so
verankert werden muß, daß er nicht herausrutscht.

Filter einbauen, nach Anleitung des Herstellers.

Dem Wasser die entsprechende Menge Wasseraufbereitungsmittel zusetzen.

Wasser auf wenigstens 20° C heizen. Thermometer anbringen.

Mit Hilfe der Aquariumdekoration, z. B. Steine, Terrassenaufbauten, Schieferplatten,
Korkrinde usw., werden zunächst die technischen Geräte weitgehend verborgen.
Den Hauptteil der Dekoration sollten jedoch die Pflanzen bilden. Die längeren
Pflanzenformen, die bis zur Wasseroberfläche reichen, kann man in die hinteren Ecken setzen.
In den Vordergrund und in die Mitte setzen wir die buschigen und kleineren
Pflanzentypen. Für ein neu eingerichtetes Aquarium nimmt man am besten schnell-
wüchsige Pflanzen wie Hygrophila, Vallisnerien, Wasserstern und
Schwertpflanzen. An Pflanzen sollte nicht gespart werden, da wenige Pflanzen anfangs
mit dem biologischen Ungleichgewicht eines neu eingerichteten Beckens nicht fertig werden.

Gesamte Wassermenge einfüllen. Dabei wird insbesondere darauf geachtet, daß man
Pflanzen nicht wieder aus dem Bodengrund herauswühlt.

Sofern man kein Durchsichtbecken hat, wird die Rückwand des Aquariums je nach Geschmack
beklebt. Hierfür kann man fertige Aquariumwände kaufen, man kann sie sich aber auch selbst bauen.

Filter in Gang setzen.

Heizer anschließen. Falls sich der automatische Thermostat oder der Regelheizer
nicht auf die gewünschte Temperatur von 24 - 26° C einstellt, wird an der dafür vorgesehenen
Einstellschraube nachreguliert.

Wasserwerte prüfen: pH?Wert, Karbonathärte, evtl. Nitrit.

Jetzt wird das Aquarium mit einer Glasscheibe oder einer dafür vorgesehenen Abdeckleuchte
abgedeckt. Es darf kein Spalt offenbleiben, damit die Fische nicht aus dem Becken
herausspringen können. Außerdem werden durch das Abdecken eine zu hohe
Wasserverdunstung und ein Wärmeverlust vermieden.

Licht einschalten.

Mindestens 2 Wochen warten !!!

Wenn alles in Ordnung ist, können erst Schnecken, später wenige unempfindliche
Fische eingesetzt werden. Wenige Fische nur deshalb, damit das Becken erst einmal
biologisch eingefahren" wird. Nützliche Bodenbakterien, die sich auch im
Filtermaterial entwickeln, brauchen einige Wochen, um in der Lage zu sein,
stickstoffhaltige Produkte, die die Fische ausscheiden, abzubauen. Der Plastikbeutel, in
dem Sie die Fische nach Hause getragen haben, wird für etwa 10 Minuten auf die
Wasseroberfläche gelegt, damit sich die Fische an die neue Wassertemperatur gewöhnen.

Danach können sie aus dem Beutel ins Beckenwasser entlassen werden.

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