Das
Flockenfutter quillt innerhalb weniger Sekunden auf das drei bis vierfache
seines Ursprungsvolumens.
Ein Nachquellen im Fischmagen und -darm ist unerwünscht und erfolgt nur dann, wenn die Fische die noch trockenen Flocken zu hastig schlucken, z, B. tun Sumatrabarben das häufig.
Nach der Fütterung stehen sie dann mit aufgetriebenem Bauch schräg mit dem Kopf nach unten.
Für solch hastige Fresser taucht man die Flocken zwischen zwei Fingerspitzen etwa zehn Sekunden unter Wasser.
Normalerweise reicht es jedoch, die Futterflocken einfach auf die Wasseroberfläche zu streuen.
Einen Futterring sollte man nicht verwenden, da die Flocken auf engem Raum nicht genügend Zeit und Platz haben, schnell genug zu quellen. Zudem kommen auf zu engem Raum die scheuen Fische beim Fressen nicht zu ihrem Recht.
Wie häufig füttert man Flockenfutter?
In
Gesellschaftsbecken reichen zwei bis vier Fütterungen am Tag.
Eine halbe Stunde vor dem Lichtausschalten wird nicht mehr mit Flockenfutter gefüttert.
Nachtaktive Fische, wie z. B. viele Welse, erhalten jedoch ihre Futterration erst zum Zeitpunkt des Lichtausschaltens: pro 5 cm "Welslänge" rechnet man etwa 1/2 - 1 TabiMin-Tablette oder 1/2 TetraTips oder ähnliche Tablettenfuttermittel.
Jungfische bis ca. 2 cm Länge sollten 4 - 6 mal täglich Nahrung erhalten. In Züchtereien füttert man sogar bis zu 8 mal täglich.
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