Etwas über Wasser und Aquarienchemie

In den letzten Jahren hat auch die Aquarienchemie einen starken Aufschwung erfahren. Der Aquarianer wird mit einer immer größeren Anzahl von Mitteln und Mittelchen konfrontiert, die ihm ein gesundes und perfektes Aquarium versprechen. Immer neue zu kontrollierende Daten wurden eingeführt und als unentbehrlich gepriesen. Die Folge davon sind völlig verunsicherte Aquarianer, denen die wichtigsten chemischen Vorgänge in einem Aquarium mehr und mehr zu einem ,,Buch mit sieben Siegeln" werden.

Zugegeben, ohne einige Kenntnisse in Aquarienchemie sollte niemand Pflanzen und Tiere in einem Aquarium pflegen. Doch ist der Stellenwert, der der Aquarienchemie von einigen Seiten in der heutigen Zeit zugemessen wird, einfach übertrieben. Wenn man sich an ein paar wenige, schon sehr lange bekannte Grundregeln der Aquaristik hält, wird man in der Regel mit einem Minimum an Chemie auskommen.

Zu den Dingen, die ein Aquarianer über Aquarienchemie wissen sollte, gehören Angaben über die Wasserhärte, das Karbonatsystem, den pH-Wert und den Stickstoffkreislauf im Wasser. Diese Schwerpunkte sollen auch nachfolgend abgehandelt werden. Ein alphabetisches Verzeichnis der wichtigsten Fachausdrücke und deren Erklärung, sowie Kurzangaben für rasche Hilfe bei Wasserproblemen finden sich am Ende des Kapitels. Sie ermöglichen dem Leser, sich schnell über die wichtigsten Punkte zu informieren.

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