Als
Pflanzenliebhaber müssen wir dem Bodengrund besondere Bedeutung beimessen.
Die Qualität entscheidet über Wachsen oder Kümmern der Pflanzen.
Die Fische stellen keine besonders hohen Ansprüche an den Bodengrund. Er
soll lediglich dunkel sein und nicht scharfkantig. Einige Arten verlangen auch
Sand zum Gründeln, in welchem sie nach Nahrung und Detritus (=zerfallende
tierische und Pflanzliche Stoffe) suchen. Schließlich soll er nicht metallhaltig
und nicht kalkhaltig sein. Den Kalkgehalt im Bodengrund kann man leicht feststellen.
Man entnimmt dem Boden eine kleine Probe, der man einige Tropfen Salzsäure
oder ,,Kalkentferner" aus dem Haushalt hinzufügt. Entsteht Schaum,
befindet sich Kalk im Bodengrund. Kalk an sich ist nicht schädlich, aber
er härtet das Wasser auf, was die meisten Fische nicht mögen und die
Pflanzen erst recht nicht vertragen können.
Der gebräuchlichste Bodengrund ist Quarzkies, den man im Zoofachgeschäft
erhält. Dieser ist jedoch geglüht und daher nährstofflos dafür
aber sehr leicht zu reinigen.
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